Donnerstag, 2. Februar 2012

Einladung zum Deutsch-Niederländischen Symposium „Nachhaltigkeit - Sustainability“ in der Hochschule Bremen

Studierende des Internationalen Studiengangs Technische und Angewandte Biologie B. Sc. der Hochschule Bremen laden am Freitag, dem 10. Februar, zu einem internationalen Symposium mit dem Thema Nachhaltigkeit ein. Professoren und Studierende der Hanzehogeschool Groningen und der Hochschule Bremen sowie externe Vortragende des ttz Bremerhaven werden in englischer Sprache verschiedene Aspekte von Nachhaltigkeit erläutern und näher diskutieren. Das Symposium beginnt am 10. Februar 2012 um 13:30 Uhr und endet gegen 18:30 Uhr. Veranstaltungsort ist die Hochschule Bremen, UB Gebäude Neustadtswall 27B im Hansewasser Hörsaal. Gäste sind herzlich willkommen.


Dienstag, 31. Januar 2012

Semesterbeginn für die Industriebiologen des 7. Semesters ist der 17.9.2012.

Wir treffen uns für den Auftakt und die Themenvergabe des diesjährigen "Tiger-Kurses" der Industriebiologen am Montag, den 17.9.2012 um 9:30 Uhr in Raum UB310.

Freitag, 20. Januar 2012

In der Biologie gibt es so etwas sicher nicht ....

Simmons, J., Nelson, L., & Simonsohn, U. (2011). False-Positive Psychology: Undisclosed Flexibility in Data Collection and Analysis Allows Presenting Anything as Significant Psychological Science, 22 (11), 1359-1366 DOI: 10.1177/0956797611417632.




Warum nicht auch mal Makroalgen

Eine amerikanische Arbeitsgruppe hat ein Verfahren entwickelt, aus dem Alginat in Seetang Bioethanol zu gewinnen. Mehr hier:
http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article13823601/Gentech-Bakterium-baut-Seetang-zu-Biosprit-um.html


Mal wieder etwas Lesestoff ....

Patel, A., Bernstein, L., Deka, A., Feigelson, H., Campbell, P., Gapstur, S., Colditz, G., & Thun, M. (2010). Leisure Time Spent Sitting in Relation to Total Mortality in a Prospective Cohort of US Adults American Journal of Epidemiology, 172 (4), 419-429.



Mittwoch, 21. Dezember 2011

Neuer Artikel zu Mikroalgen

Im Vergleich zu traditionellen Kulturpflanzen bieten Mikroalgen zur energetischen Biomassenutzung in der Theorie und auf der Basis zahlreicher Laboruntersuchungen entscheidende Vorteile. Vor allem könnten Mikroalgen kostengünstig auch dort kultiviert werden, wo Ackerbau aufgrund des Klimas nicht möglich ist. Eine Vision, die sich durchaus in die Praxis übertragen lässt. Die absehbare Erschöpfung fossiler Quellen hat zu einer Reihe industrieller Entwicklungen zur Gewinnung erneuerbarer Kraftstoffe aus Biomasse geführt. Bioethanol aus Mais oder Biodiesel aus Palmöl werden heute kritisch betrachtet, da die landwirtschaftliche Produktion von Energiepflanzen in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion steht. Mikroalgen lassen sich dagegen im Prinzip auch dort kultivieren, wo Kulturpflanzen nicht gedeihen können, also auf unfruchtbaren Böden, unter ungünstigen klimatischen Bedingungen und ohne dabei kostbares Wasser zu verschwenden, da Salz- oder Abwasser auch geeignet sind. Allerdings gibt es bis heute mit wenigen sehr speziellen Ausnahmen keine entsprechenden Produktionsanlagen, die diese Vorteile konsequent ausnutzen. Wir zeigen hier, wie Mikroalgen erfolgreich in der auf einem Ölfeld in der südarabischen Wüste kultiviert werden konnten.

Den vollständigen Artikel gibt es hier: http://www.energy20.net/pi/index.php?StoryID=1220&p=mJ3rC2nsGxWFBanjU.jGmQF3Ccl_ExFoccClnMfiMg3pRUO0SHWqEtioa_g.G@@.BBNmot-qbJir_20dRw.GVn3yHaX6qgF4SupzIiJWcwFxbZ3bAx9tF_G.BX83

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Biodiversität - Hauptsache Bio


""Haben Sie schon einmal von "Biodiversität" oder "biologischer Vielfalt" gehört oder gelesen?“ Wer auf diese Frage mit "nein" antwortet, gehört zur Mehrheit in Deutschland: 2007 sagten 74,3% "nein" und Ende 2011 waren es immer noch 63,1%. Über die Hälfte der Menschen in Deutschland ordnet den Begriff biologische Vielfalt zwar richtig zu und entscheidet sich für die Vielfalt der Gene, Arten und Ökosysteme, wenn mehrere Antworten vorgegeben werden. Knapp ein Drittel der Deutschen versteht darunter jedoch gesunde Nahrungsmittel aus biologischem Anbau."


Quelle: http://www.vbio.de/informationen/alle_news/e17162?news_id=13092

Mikroalgen schmecken doch,

mit einem kleinen Trick.
Chlorella- und Spirulinapulver sind die verbreitetsten Produkte aus Mikroalgen weltweit. Wer diese Produkte aber einmal probiert hat ist erst einmal ziemlich geschockt über den doch sehr "gewöhnungsbedürftigen" Geruch und Geschmack. Dem ist aber mit einem einfachen Trick beizukommen. Ich habe jetzt in einem uralten Paper von 1965  gefunden, dass der muffige Eigengeschmack von Algenpulver verschwindet, wenn man das Pulver mit etwas Butter anröstet, etwa wie eine Roux oder eine helle Mehlschwitze.

Dienstag, 13. Dezember 2011

Eine neue Art?

Ngo Van Tri von der Wissenschaftsakademie Vietnams entdeckte in einem Restaurant in Süden des Landes Eidechsen, die sich zum Verwechseln ähnlich sahen. Sein Verdacht bestätigte sich: Die neue Art (Leiolepis ngovantrii) klont sich selbst - Männchen sind zur Fortpflanzung nicht nötig. Quelle: http://www.nzz.ch/nachrichten/hintergrund/wissenschaft/der_king_lebt_am_mekong_1.13607501.html

Samstag, 10. Dezember 2011

Prekäre Arbeitsverhältnisse an Universitäten nehmen zu

"Von einem festen Arbeitsvertrag können die meisten Wissenschaftler an unseren Universitäten nur träumen. Viele hangeln sich von einem Zeitvertrag zum nächsten. Das dicke Ende ist vorherzusehen."
Lesenswerter Artikel im Tagesspiegel über die Aufstiegschancen an Universitäten.
http://www.tagesspiegel.de/wissen/prekaere-arbeitsverhaeltnisse-an-universitaeten-nehmen-zu/5942506.html

Zitat zum Thema Biodiesel aus Mikroalgen

The less you know about a technology, the better it looks.
Jim Bartis, RAND Corp. 

http://green.blogs.nytimes.com/2011/01/25/the-future-of-algae-fuels-is-when/?ref=algae

Freitag, 9. Dezember 2011

Einstellung zum Klimawandel

"Während auf dem UN-Klimagipfel in Durban in Südafrika um eine stärkere Reduktion von Treibhausgasen gerungen wird, sind die meisten Deutschen vom Klimawandel wenig beeindruckt. Zwei Drittel von ihnen (66 Prozent) erklärten in einer Umfrage für den stern, sie würden heute nicht mehr für den Klimaschutz tun als früher." Quelle : http://www.stern.de/wissen/natur/stern-umfrage-umwelt-gau-mir-doch-egal-1759526.html#utm_source=sternde&utm_medium=zhp&utm_campaign=wissen&utm_content=snippet-links



Donnerstag, 8. Dezember 2011

Stipendienmöglichkeiten / Praktikumsstellen für das Auslandspraktikum

Für alle, die im nächsten Jahr ihr Auslandspraktikum machen, könnte die folgende Ausschreibung interessant sein: http://www.daad.de/rise-weltweit/de/index.html.
Ich habe dabei z.B. Angebote für Praktika im Bereich Biotech in Syracuse, NY, U.S.A.

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Ich lehne es ab, über Dinge zu spekulieren, die ich nicht testen kann. Das macht den Kern eines Forschers aus.

Brian Schmidt, Nobelpreis Physik 2011, im Tagesspiegel 7.12.11

Sonntag, 4. Dezember 2011

Biofuels: Treibstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen.

Weltweit wurden im Jahr 2010 etwa 85 Milliarden Liter Bioethanol (überwiegend aus Maisstärke) hergestellt, davon allein in U S A  46 Milliarden  Liter, das entspricht 4% des dortigen Treibstoffverbrauchs. Brasilien produzierte 28 Milliarden Liter Ethanol aus Zuckerrohr. 
Zum Vergleich: Die jährliche Förderung von Erdöl betrug 2005 rund 4780 Milliarden Liter (http://de.wikipedia.org/wiki/Erdöl).
Insgesamt beziffert das World Watch Institute die Produktion an Biofuels weltweit in Jahr 2010 mit 105 Millarden Litern, daran hat Biodiesel einen Anteil von rund 20%. In Deutschland wurden im Jahr 2009 rund 1,1 Milliarden Liter Biodiesel hergestellt

Quelle: Renewable Energy World November 2011, Seite 12.

Gastwissenschaftlerin aus Ägypten zu Forschungsaufenthalt an der Hochschule Bremen.

Frau Seham Moussa Mohamad vom Agriculture Research Center in Giseh erforscht mit Unterstützung durch den DAAD für mehrere Monate in meinem Labor ("Algengruppe") die Möglichkeit der Energieproduktion mit Hilfe von Mikroalgen. Wenn Sie im Januar nächsten Jahres nach Ägypten zurückkehrt, wird Frau Seham Moussa Mohamad ihre Doktorarbeit an der Universität Kairo vorlegen. Seham Moussa Mohamad gibt ein Beispiel dafür, wie derzeit in Ägypten die Förderung von Frauen in der Wissenschaft vorangetrieben wird.

Freitag, 2. Dezember 2011

PROMOS-Bewerbungsfrist: 31. März 2012

Für alle die ins Ausland gehen: Die nächste PROMOS Stipendienausschreibung läuft bis zum 31.03.2012.
Bis dahin kann die Förderung von Auslandsaufenthalten beantragt werden, die zwischen dem 1.1.2012 und dem 28.02.2013 stattfinden. Weitere Infos hier: http://www.hs-bremen.de/internet/de/international/office/outgoings/foerder/promos/.

Biologie-Studentin erringt ersten Platz bei Posterwettbewerb in Münster

Mit ihrer Masterarbeit über verbesserte Nachweisverfahren für multiresistente und daher hochgefährliche Krankheitserreger (MRSA) gewann Jenny Baum, Studentin im Internationalen Master-Studiengang Technische und Angewandte Biologie, den ersten Platz im Posterwettbewerb des „ScieTalk NRW 2011“ (http://bts-ev.de/index.php?id=1652). Die Master-Thesis von Frau Baum entsteht in Kooperation mit dem Institut BIBIS am ttz-Bremerhaven bei Prof. Dr. Carsten Harms. Insgesamt zehn Poster gingen an den Start, eingereicht und präsentiert überwiegend von PhD-Studierenden.

Freitag, 11. November 2011

Eine echte Hilfe für das Schreiben von Texten

Diese Webseite (http://www.bremer-schreibcoach.uni-bremen.de/) bietet eine umfassende Hilfe für das Schreiben wissenschaftlicher Texte, beginnend mit dem Planen und Vorbereiten, der Literaturrecherche, der Materialsammlung und Materialauswertung über das Strukturieren, Formulieren und Revidieren bis hin zum Korrekturlesen und zur äußeren Gestaltung des Textes.

http://www.bremer-schreibcoach.uni-bremen.de/

Dienstag, 18. Oktober 2011

Ringvorlesung an der Hochschule Bremen „Facetten der Nachhaltigkeit“

Einführung und erste Vorlesung am 20. Oktober ab 17 UhrAcht Veranstaltungen von Oktober bis Februar 2012
Studierende können ECTS-Punkte erwerben

„Facetten der Nachhaltigkeit“ lautet der Titel einer Ringvorlesung an der Hochschule Bremen, die die studentische AG Nachhaltigkeit gemeinsam mit den Professoren Dr. Gerd Klöck und Dr. Dietmar Zacharias (beide Faktultät Natur und Technik) entwickelt und organisiert haben. In acht Gastvorträgen geben auswärtige Expertinnen, Experten und Mitglieder der Hochschule Bremen einen Überblick über ganz unterschiedliche Aspekte der Nachhaltigkeit in gesellschaftlicher, politischer und technischer Hinsicht. In Ergänzung dazu werden Exkursionen angeboten, um konkrete Beispiele für die praktische Umsetzung nachhaltiger Konzepte kennenzulernen und zu diskutieren. Die Veranstaltungsreihe steht allen Interessierten offen, nicht nur den Mitgliedern und Studierenden der Hochschule Bremen.

Den Auftakt zur Ringvorlesung bildet am 20. Oktober 2011, 17 Uhr, am Hochschulstandort Neustadtswall 30 im M-Gebäude (Altbau), Raum M 26b, die Einführungsveranstaltung mit offizieller Begrüßung durch Rektorin Prof. Dr. Karin Luckey, dem Konrektor für Lehre und Studium, Prof. Clemens Bonnen, und Prof. Dr. Gerd Klöck. Gegen 17:30 Uhr schließt sich der erste Vortrag an. Alle weiteren sieben Vorlesungen beginnen jeweils um 17:30 Uhr; Veranstaltungsort - wenn nicht anders erwähnt - : Hochschule Bremen, Neustadtswall 30, M-Gebäude, Raum M 26b.

Die erste Vorlesung in der Reihe „Facetten der Nachhaltigkeit“ am 20. Oktober mit dem Titel „Nachhaltigkeit und Geld“ hält Prof. Dr. Mechthild Schrooten, Fakultät Wirtschaftswissenschaften. - Die weiteren Termine und Themen:
3. November: „Die politische Anatomie des internationalen Leitbildes Nachhaltige Entwicklung“ (Prof. Dr. Beate Zimpelmann); „Nachhaltigkeit als Leitbild für eine zukunftsfähige Entwicklung im Tourismus?“ (Prof. Dr. Bernd Stecker, beide Fakultät Gesellschaftswissenschaften).
17. November, Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4-5:
Science Slam im Haus der Wissenschaft: „Parks“ (Michael Werbeck); „Stadtentwicklung“ (Katharina Topalovic); „Psychologischer Arbeitsvertrag“ (Stefanie Hüner).
1. Dezember: „Das UN-Übereinkommen über die biologische Vielfalt“ (Prof. Dr. Dietmar Zacharias); „Biologische Vielfalt unter Wasser“ (Prof. Dr. Heiko Brunken, beide Fakultät Natur und Technik).
15. Dezember: „Bildungsort Stadt“ (Susanne Offen).
12. Januar 2012: „Ausstieg aus der Atomindustrie - Einstieg in nachhaltiges Arbeiten?“ (Sebastian Brandl).
19. Januar: „EMAS und konkrete Umsetzung an der Hochschule Bremen“ (Christina Rehm, Referat Arbeits- und Umweltschutz, Norbert Wendorf und Jörg Schlenger, Dezernat Gebäudemanagement).
2. Februar: „Abschied vom Wachstumszwang - Darf’s auch ein bisschen weniger sein?“ (Niko Paech).
16. Februar: Abschlussveranstaltung mit Prof. Clemens Bonnen und Prof. Dr. Gerd Klöck.

Studierende der Hochschule Bremen können durch die Teilnahme an dem Wahlmodul „Ringvorlesung Nachhaltigkeit“ ECTS-Punkte erwerben. Informationen für die Studierenden gibt es am 20. Oktober, 15:30 Uhr, im UB-Gebäude, Raum UB 08/09.


http://www.hs-bremen.de/internet/de/einrichtungen/presse/mitteilungen/2011/detail/index_31222.html

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Termine für das Modul Biotechnologie II im November

Hier die Vorlesungstermine:
Mo 31.10.:  9:30 - 13:00
Di. 1.11. 9:30 - 13:00
Mo 7.11 9:30 - 13:00
Mi 9.11 9:30 - 13:00
Mo. 14.11. 9:30 - 13:00
Mi 16.11. 9:30 - 13:00.
An den übrigen Tagen ist Praktikum (abwechselnd je ein Versuchstag jeweils für die Hälfte der Teilnehmer, die Übrigen fertigen am "versuchsfreien" Tag schon Protokolle an).

Montag, 26. September 2011

Termine Projektmanagement 3. Semester

Geplante Termine:
Fr. 07.10.2011
Fr. 11.11.2011  
Fr. 09.12.2011  
Fr. 13.01.2012  
Fr. 27.01.2012 Abschluss-Präsentationen ( 2 Blöcke  ) 
Beginn jeweils 9:30 Uhr!
Zu berücksichtigen ist auch der Termin für das Symposium mit den Groningern

Mittwoch, 21. September 2011

ISTAB Vorkurs fuer das erste Semester

Beginn 26.9.11, um 9:30 Uhr im Hansewasserhoersaal, UB 024.
Hier gibt es alle Infos, die Erstsemester bei uns brauchen

Freitag, 16. September 2011

Biologie studieren: einige Gedanken zum neuen Semester

Biologie, die etwas andere Naturwissenschaft.

Biologen wird gelegentlich vorgehalten, sie seien sie doch eigentlich keine echten Naturwissenschaftler. Außer 
der Beschäftigung mit der Natur gehöre dazu doch mehr: ein fundiertes Gebäude von Theorien und Definitionen, mittels derer sich Hypothese und Modelle ableiten lassen. In der Biologie scheitere das doch schon an der unscharfen Definition der grundlegendsten Begriffe: z.B. Leben, Arten, Natur.

Was ist dem entgegen zu halten? Warum können wir mit Recht Biologie als eigene Wissenschaft studieren, und dürfen uns nicht mit Chemie und Biochemie begnügen, um die Wissenschaft vom Leben zu betreiben? Und warum müssen wir die Chemieklausur nicht nur bestehen, sondern die Prinzipien der Chemie wirklich verstehen, bevor wir und vertieft mit dem Leben auseinandersetzen können?

Nun, biologische, lebende Systeme sind etwas ganz besonderes, sie erfordern einen eigenen wissenschaftlichen Zugang. So bestehen Zellen natürlich aus chemischen Elementen. Daraus sind komplexe Strukturen aufgebaut, die nur im Zusammenwirken funktionieren und verstanden werden können. Nur die Einzelkomponenten zu untersuchen führt in der Biologie etwa so weit wie die Analyse des Knopfes vom Mantel eines Engels (Erwin Chargaff). Dabei sind die Einzelkomponenten biologischer Systeme und deren Interaktion nie rein stochastisch oder energetisch gesteuert, sondern werden von einem universalen "Betriebssystem", dem genetischen Code determiniert. Andererseits hat Leben mit den Prozesses der Mutation und Rekombination von Genmaterial eine wesentliche vom Zufall geprägte Komponente. Dies ermöglicht einerseits den Prozess der Evolution als Elimination von zufällig nicht besonders gut angepassten Individuen, wie auch der Selektion in Form der sexuellen Partnerwahl. Schließlich spiegelt sich der Zufall in allen größeren Gruppen von Organismen, in den Populationen. Es gibt unter den vielen Milliarden Menschen auf der Erde trotz unserer hohen genetischen Ähnlichkeit nicht zwei völlig identische Kopien. Individuen in Populationen sind sich ähnlich, aber nicht, wie die Moleküle einer bestimmten Menge einer chemischen Verbindung, alle identisch.

Biologie beruht damit einerseits auf naturwissenschaftlichen Grundlagen wie Mathematik und Chemie, muss aber eigene Begriffe entwickelt, um Konzepte zu beschreiben, die in der "unbelebten" Natur nicht anzutreffen sind, z.B. Art, Population, Evolution. Im Gegensatz zu "harten" Naturwissenschaften sind manche grundlegende Begriffe in der Biologie aufgrund der inhärenten Stochastik von Populationen und der zahllosen Wechselwirkungen biologischer Systeme untereinander prinzipiell nicht exakt zu definieren, sondern haben den Charakter von Konzepten, die durch komplexe Interaktion mehrere Faktoren beschrieben werden.

Das macht die Biologie als Studienfach und als Wissenschaft faszinierend, erfordert aber von Biologen noch mehr gedankliche Disziplin in der wissenschaftlichen Analyse seines Objektes.

Biologiestudenten zeichnen sich oft zunächst durch einen emotional und idealistisch motivierten Zugang zu ihrem Fach aus. Die Bandbreite der Motivation am Studium der Biologie liegt zwischen dem Interesse an moderner Life Science, möglicherweise geprägt durch Fernsehserien wie CSI, und der Liebe zur Natur und dem Interesse am Schutz der Umwelt. Vielen fällt es daher zu Beginn des Studiums schwer, der Chemie und der Mathematik die gleiche Aufmerksamkeit widmen und diese Fächer ernsthaft zu studieren, statt nur schnell die Klausur zu bestehen. Ohne sehr solide Grundlagen (und nicht nur angelerntes Wissen einzelner Fakten) in den „harten“ Naturwissenschaften ist ein intellektuelles Eindringen in das komplexe Netzwerk der Lebensvorhänge nicht möglich. Halbwissen in der Chemie führt dann zu den merkwürdigsten Diskussionen, manchmal sogar in der Öffentlichkeit.

Daher ist es eine vorrangige Aufgabe im Biologiestudium, die Fähigkeit zur analytischen Trennung von Fakten und Werten zu schulen. Wir leiten die Studierenden an, die Zuverlässigkeit und Genauigkeit von Aussagen auf der Basis „harter“ naturwissenschaftlicher Methoden abzuschätzen, dabei zwischen relevanten und nicht relevanten Informationen zu unterscheiden, sowie auch implizite oder versteckte Annahmen aufzudecken und fachliche Fehler bei Argumenten aufzeigen können, ohne dabei die Liebe zur Natur zu vergessen.


Samstag, 10. September 2011

Wahlmodul für das 7. Semester

In diesem Wintersemster wird das Wahlmodul "Von der Geschäftsidee zur Unternehmensgründung" angeboten. Wie immer gibt es dafür 6ECTS. Dozent ist Prof. Rill, ein sehr erfolgreicher und erfahrener Unternehmer, u.a. auf dem Gebiet der Mikroalgenbiotechnologie.
Mehr Info dazu gibts von mir am Montag.




Samstag, 30. Juli 2011

Ein Beispiel für "Junk Science"

gefunden bei  Spiegel Online vom 30.7.2011.

" Zusammen mit seinem damaligen Kollegen Jeffrey Gleason hatte Monnett Anfang 2006 im Fachmagazin "Polar Biology" einen kurzen Artikel zu toten Eisbären publiziert....
    Bei Flügen über die Aktis hatten Monnett und Gleason zunächst am 6. und 7. September 2004 aus der Luft vier schwimmende Eisbären gesichtet. Die Forscher waren 11 Prozent des von ihnen ausgewählten Untersuchungsgebiets in regelmäßigen Abständen abgeflogen. Die Zahl der gesichteten Tiere multiplizierten sie deshalb mit neun. Im gesamten Gebiet, so die Rechnung der Forscher, müsste es also zu diesem Zeitpunkt 36 lebende Eisbären gegeben haben.
    Nach einem schweren Sturm brachen die Wissenschaftler dann zu neuen Flügen auf, wieder überflogen sie 11 Prozent des Gebiets - und entdeckten dabei insgesamt vier tote Bären im Wasser. Nur drei der Tiere befanden sich in dem wenige Tage zuvor überflogenen Areal. Diese Zahl multiplizierten die Forscher also wieder mit neun und kamen auf 27 tote Tiere, die es statistisch gesehen in dem Gesamtgebiet geben müsste.
    Von 36 Tieren, die vor dem Sturm in dem betreffenden Gebiet der Beaufortsee gepaddelt sein müssten, wären damit drei Viertel ums Leben gekommen. Eine beeindruckende Zahl - wenn sie denn korrekt ist. Schuld daran seien wohl nicht nur die langen Schwimmstrecken, sondern auch der hohe Energieverbrauch der Tiere bei schwerer See. So schreiben es die beiden Wissenschaftler in ihrem Artikel. Man "spekuliere", ähnliche Todesfälle könnten durch hohen Energieverbrauch eine wichtige und bisher unberücksichtigte Bedrohung der Eisbären darstellen."

Address :

Archaeopteryx und die Vögel...

Biologie ist eine lebendige Wissenschaft, ständig entwickeln sich neue Konzepte und verändern sich althergebrachte Sichtweisen. Hier ein aktuelles Beispiel: http://scienceblogs.com/gregladen/2011/07/archaeopteryx_falls_from_bird.php.

Dienstag, 26. Juli 2011

The dark side of algae ....

Gefährliche Algen-Faulgase in der Bretagne
Sie stinken nicht nur, sie können auch gefährlich sein. Die Rede ist von verwesenden Algen. In der französischen Bretagne müssen die Behörden prüfen, ob mehrere Wildschweine an den Faulgasen der Pflanzen erstickt sein könnten. Die Tiere wurden an einem Strand gefunden, der wegen der Algen bereits geschlossen worden war.
In den vergangenen Wochen haben die Behörden in der Bretagne nach eigenen Angaben über 32.000 Kubikmeter Algen eingesammelt. Umweltschützer behaupten, Schuld an dem Problem seien Düngemittel aus der Landwirtschaft, die ins Meer gespült würden.

Quelle :

Freitag, 22. Juli 2011

Info für das vierte Semester ISTAB B.Sc.

Verfahrensweise für den Fall, dass im Falle eines Nichtbestehens von Modulprüfungen im 4. Semester wegen des Auslandsaufenthaltes der offizielle Wiederholungstermin nicht wahrgenommen werden kann: Die Studierenden müssen sich von der Modulprüfung abmelden. Die spätere und in der Regel außerordentliche Wiederanmeldung zur Modulprüfung ist beim Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu beantragen.

Samstag, 16. Juli 2011

zum Thema Google und Studium ...

Google Effects on Memory: Cognitive Consequences of Having Information at Our Fingertips

The advent of the Internet, with sophisticated algorithmic search engines, has made accessing information as easy as lifting a finger. No longer do we have to make costly efforts to find the things we want. We can "Google" the old classmate, find articles online, or look up the actor who was on the tip of our tongue. The results of four studies suggest that when faced with difficult questions, people are primed to think about computers and that when people expect to have future access to information, they have lower rates of recall of the information itself and enhanced recall instead for where to access it. The Internet has become a primary form of external or transactive memory, where information is stored collectively outside ourselves.

Quelle: http://www.sciencemag.org/content/early/2011/07/13/science.1207745

Montag, 11. Juli 2011

Gute Nachrichten

Gute Nachrichten für unseren Studiengang Technische und Angewandte Biologie (ISTAB, B.Sc.): Der Studiengang wurde ohne Auflagen für erfolreich reakkreditiert (bis zum Ende des Sommersemesters 2018).

Freitag, 8. Juli 2011

Naturwissenschaftler: ein schöner Beruf, aber nicht ganz ohne Risiko

Ein paar Gründe, in der nächsten Sicherheitsbelehrung zum Praktikum besser aufzupassen:


"Am 13. April 2011 arbeitete die 22-jährige Studentin Michele Dufault als letzte im Chemie-Labor der Yale Universität. Ihr Haar verfing sich in einer Drehmaschine, offenbar wurde sie dabei regelrecht stranguliert. Erst am nächsten Morgen fanden Kommilitonen ihre Leiche.....
 An der Universität von Kalifornien starb 2008 die 23-jährige Sheharbano Sangji: Sie hatte mit einer Spritze Butyl-Lithium aufgezogen, aber der Kolben rutschte aus der Spritze heraus. Die Chemikalie konnte sich gerade noch auf der Kleidung verteilen, bevor sie sich in einer heftigen Reaktion mit dem Luftsauerstoff entzündete. Sangji starb 18 Tage später an ihren Verbrennungen. Sie hatte nicht die empfohlene Schutzkleidung getragen.....
Der Chemiker Carl Scheele, Entdecker zahlreicher Elemente wie Sauerstoff und Stickstoff, starb 1786 vermutlich an einer Blei- und Quecksilbervergiftung. Marie Curie, Entdeckerin der Radioaktivität und der Elemente Polonium und Radium, erlag einer aplastischen Anämie, die vermutlich eine Folge der langjährigen Strahlenbelastung im Labor war. 1978 starb Janet Parker, eine Medizinfotografin, nachdem ein Pockenvirus aus dem Labor der Universität Birmingham entwichen war. Im August 1996 tropfte der Chemieprofessorin Karen E. Wetterhahn Dimethylquecksilber auf ihre Handschuhe. Unbemerkt drang das Gift durch den Latex in die Haut, erst knapp ein halbes Jahr nach dem Unfall bekam sie neurologische Ausfallerscheinungen und ging zum Arzt. Sie starb wenige Monate später, etwa zur selben Zeit wie die Primatenforscherin Elizabeth Griffin, die sich mit dem gefährlichen Affenherpesvirus angesteckt hatte, als sie die Tiere des Forschungszentrums wieder in den Käfig sperrte. Und 2001 verbrannte der polnische Chemiker Michal Wilgocki in Warschau vermutlich bei dem Versuch, instabile Perchlorate zu trocknen, die auch als Oxidationsmittel in Feuerwerkskörpern eingesetzt werden. Sein Labor ging in Flammen auf."
Nachzulesen unter http://www.freitag.de/wissen/1127-kann-auch-t-dlich-sein

Samstag, 25. Juni 2011

Aus dem Alltag des wissenschaftlichen Nachwuchses

Als motivierter Studierender macht man sich häufig keine Gedanken darüber, wie denn später der Alltag als Wissenschaftler aussehen könnte. Viele glauben noch, so lange man nur in seinem Fach fachlich kompetent und kreativ sei, würde sich der Rest schon finden. Leider ist das in der Praxis nicht so einfach. Einen realistischen Blick auf besondere Probleme von Nachwuchswissenschaftlern gibt es in diesem Beitrag des WDR: http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2011/0616/arbeitsamt.php5. Interessant und lesenswert sind auch die Forumsbeiträge hierzu.

Donnerstag, 16. Juni 2011

Viele glauben, dass manche Lebensmittel auch gegen Krankheiten wirksam sind.

Leider ist das oft nicht richtig, wie eine neue Studie für die beliebten Cranberries nachweist.
Barbosa-Cesnik, C., Brown, M., Buxton, M., Zhang, L., DeBusscher, J., & Foxman, B. (2011) Cranberry Juice Fails to Prevent Recurrent Urinary Tract Infection: Results From a Randomized Placebo-Controlled Trial. Clinical Infectious Diseases, 52(1), 23-30. DOI: 10.1093/cid/ciq073  

Donnerstag, 9. Juni 2011

Dienstag, 7. Juni 2011

Zum Thema Bio-Lebensmittel

ist hier ein lesenswerter Kommentar erschienen: http://www.zeit.de/meinung/2011-06/bio-lebensmittel-ehec-kommentar.

Donnerstag, 26. Mai 2011

Einen Einblick in das Berufsfeld des Biologen in der Forschung

findet man hier: http://www.youtube.com/watch?v=cemCOcq4gc0.
Roland Houben ist übrigens ein guter alter Bekannter aus meiner Zeit an der Uni Würzburg.

Aktueller Artikel in ZEIT Online

Wie sieht das Studium heute aus? In Zeiten von Bachelor und Master scheint vielfach nicht die individuelle Bildung einer Wissenschaftlerpersönlichkeit im Mittelpunkt zu stehen. Im Gegenteil beobachten wir, wie Konrad-Paul Liessmann schrieb, eine zunehmende Industrialisierung des Lernens. Mehr zu dem Thema hier: http://www.zeit.de/studium/hochschule/2011-05/lehre-google.

Donnerstag, 19. Mai 2011

Vorbesprechung Wahlmodul: Forschungspraktikum marine Biotechnologie

Die Vorbesprechung für das Wahl-Modul "Forschungspraktikum marine Biotechnologie" findet am
Montag, 23.5., um 14:30 in Raum UB 310 statt.
Bitte informieren Sie auch Ihre Mitstudierenden!

Neues Biotech-Portal

mit Schwerpunkt auf den deutschsprachigen Raum: www.life-sciences-germany.com. Ausgezeichnete Recherchemöglichkeiten nach Firmen, Produkten und Personen. Sehr empfehlenswert!

Dienstag, 17. Mai 2011

Auslandsstipendien für 2011: DAAD-Stipendienprogramm PROMOS - HSB MOBIL

Aktuelle Information des International Office:
Jetzt Fördermittel für individuelle Auslandsaufenthalte erhalten – auch für Sprach- und Fachkurse, Wettbewerbsteilnahmen sowie für Abschlussarbeiten! Gefördert werden monatliche Teilstipendien für studienbezogene Auslandsaufenthalte und Sprachkurse.

Zweite Bewerbungsrunde:
• Für Auslandsaufenthalte, die zwischen 1. September 2011 und 31. Dezember 2011 starten (Förderdauer maximal bis 29. Februar 2012):
Bewerbungsstart 1. Juni 2011, Bewerbungsende: 30. Juni 2011

weitere infos unter: http://www.hs-bremen.de/internet/de/international/office/aktuelles/

Die Folien für das Modul 4.4 Bioverfahrenstechnik

sind auf Aulis aktualisiert verfügbar.

Samstag, 14. Mai 2011

Meine Empfehlung für alle, die sich für einen Beruf im Bereich Biologie interessieren

Der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland (VBIO e. V.) informiert in der aktuell erschienenen Veröffentlichung „Deine Zukunft: Biowissenschaften“ umfassend über die verschiedenen Möglichkeiten der Berufsausbildung und des Studiums in dem vielfältigen Bereich der Biowissenschaften. Die kostenlose Broschüre bietet gebündelte Informationen über Ausbildungswege, Dauer und Kosten der Ausbildung, Gehälter, Bologna-Reform, Bachelor- und Masterstudiengänge sowie Berufs- und Karrierechancen.
Infos zu unserem Studiengang an der Hochschule Bremen gibt es hier: www.biologie.hs-bremen.de

Freitag, 6. Mai 2011

Viele interessante Beispiele für gute Lehre an Hochschulen

beschreibt die aktuelle Bröschüre der Hochschulrektorenkonferenz hier. Unsere Hochschule findet man natürlich dort auch, ab Seite 89.

Donnerstag, 5. Mai 2011

Eine gute Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen ....

Bremer Life Sciences-Forum am 10. Mai

Öffentliche und kostenfreie Veranstaltung Gemeinsam mit dem Unternehmensverband Life Sciences Bremen e.V. veranstaltet der Internationale Studiengang Technische und Angewandte Biologie B.Sc., Schwerpunkt Industriebiologie, am 10. Mai, 17:30 Uhr, das 9. Bremer Life Sciences-Forum. Veranstaltungsort ist die Hochschule Bremen, Neustadtswall 27b, 28199 Bremen, UB-Gebäude (neben dem „Modernen“). Das Programm präsentiert Auszüge aus der Vielfalt der akademischen und unternehmerischen Aktivitäten im Bereich der Lebenswissenschaften (Life Sciences) im Lande Bremen. Alle am Thema Interessierten sind herzlich zu der öffentlichen und kostenfreien Veranstaltung eingeladen.
Das Forum beginnt mit einem Vortrag von Dr. Martin Beutler, bionsys GmbH, Bremen, zum Thema: „Bionsys - ein neuartiges Fluorozenzmikroskopie- und Imaginglabor für Biomedizin und Materialwissenschaften“. Der Geschäftsführer und Gründer der bionsys GmbH wird erläutern, wie mit Hilfe von Licht winzige Strukturen und andere Informationen in lebenden Zellen, Gewebe und Materialen sichtbar werden. - Ihm folgt Prof. Dr. Gerd Klöck, Hochschule Bremen, Professor für Bioprocess Engineering, der unter dem Titel: „International und praxisnah: Biotechnologie an der Hochschule Bremen“ die Besonderheiten der Ausbildung von Biotechnologen an seiner Einrichtung vorstellt. Ferner berichtet er über Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten und stellt die aktuelle Kooperation der Hochschule Bremen mit der Jacobs University Bremen vor. - Prof. Dr. Sebastian Springer, Associate Professor of Biochemistry and Cell Biology an der Jacobs University Bremen, referiert über „Biotechnologieaktivitäten an der privaten Jacobs University Bremen“. Im Mittelpunkt stehen die biotechnologischen Aktivitäten der Jacobs Uni sowie die Kooperation mit der Hochschule Bremen.
Nach den Vorträgen besteht bei einem kleinen Imbiss noch die Gelegenheit zum Gedankenaustausch unter allen Anwesenden.

Dienstag, 19. April 2011

Mehr als "klassische" Biologie: Berufschancen in der Life Science Industrie

Die Life Science Industrie in Deutschland erlebt einen stetigen Aufschwung. Schon 2009 waren bei 645 Firmen mehr als 30000 Mitarbeiter beschäftigt, dazu sollte man noch etwa 27000 Personen aus dem Bereich der Forschungsinstitute rechnen. Die Branche zeichnet sich vor allem durch einen „bunten“ Mix an Qualifikationen, Studienfächern und Nationalitäten der Mitarbeiter aus. Biologen machen dabei aber nur weniger als 20% der Beschäftigten aus, die größten Gruppen bilden Kaufleute, (Bio)-Chemiker und Mediziner. Etwa gleichauf mit den Biologen liegen Ingenieure und Pharmazeuten. Rund 20% der Mitarbeiter kommen aus dem Ausland, gute englische Sprachkenntnisse sind allgemein Voraussetzung.
Etwa die Hälfte der Akademiker in der Branche sind promoviert. Interessanterweise verfügen viele nicht-promovierte Mitarbeiter mittlerweile über eine Zusatzqualifikation im Managementbereich als MBA.
Zunehmend sind somit neben naturwissenschaftlichen Kenntnissen, vor allem im molekularen/biochemischen Bereich auch Erfahrungen in Managementtechniken, Projekt- und Qualitätsmanagement gefragt.

Quelle: Laborwelt 12, Seite 40, 2011.

Dienstag, 5. April 2011

Montag, 28. März 2011

Einen sehr lesenswerten Artikel zur aktuellen Diskussion

über die Kernenergie hat Frank Schirrmacher heute in der FAZ Onlineveröffentlicht. Hier der Link.

Donnerstag, 24. März 2011

Der Zeitplan für mein Modul " Biochemie und Zellbiologie"

im Sommersemester 2011 ist auf Aulis verfügbar. Die Vorlesungsskripte folgen in den nächsten Tagen.

Donnerstag, 17. März 2011

Kooperation mit der Jacobs-University Bremen über gemeinsame Promotionen

Die Hochschule Bremen und die Jacobs University haben sich darauf verständigt, gemeinsame Promotionsverfahren durchzuführen sowie in Forschung und Lehre enger zusammenzuarbeiten, insbesondere auch im Bereich der Biotechnologie. Dazu ist ein entsprechender Vertrag zwischen beiden Einrichtungen am 17.3.2011  unterzeichnet worden.